Live-Musik am Sonntag

Auf meine Gäste am Sonntag freue ich mich sehr. Der Countdown läuft, alles ist in Arbeit. Bier vom Fass und Weine sind geliefert.

Ganz besonders freue ich mich, dass es  Live-Musik geben wird. Spanische Gitarrenklänge werden erwartet und danach Piano-Musik. Da kommt mein altes Klavier noch mal so recht zum Einsatz!

Jubiläumsfest – Nachtrag zum Newsletter

Zehn Jahre EMK-Gästetafel
Jubiläumsfest am Sonntag, 20. September 2020 von 11.00 bis 15.00 Uhr

Wichtiger Nachtrag: Bitte melden Sie sich an unter TAFELTERMINE

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EMK-Gästetafel,

 

die Rückmeldungen zu meinem Newsletter vom 12. September waren zahlreich, und sie haben mich sehr gefreut. Aber warum bekomme ich so viele Briefe und kaum Anmeldungen über meine Webseite? Weil ich im Newsletter nicht auf das Anmeldeverfahren hingewiesen habe!

Wenn Sie am Sonntag kommen möchten: Bitte reservieren Sie sich die entsprechende Anzahl Plätze unter „Tafeltermine“. Sie erhalten das bekannte, automatische Anschreiben als Bestätigung. Falls Sie mir bereits geschrieben haben, brauchen Sie nichts mehr zu tun. Ich habe Sie eingetragen.

Noch einmal zu unser aller Schutz in Zeiten von Corona:

Die Wettervorhersage ist gut: 23 Grad bei Sonne – wunderbar! Alle Fenster und Türen können offen sein. Es ist ausreichend Platz, innen und außen, um Abstand zu halten. Viel frische Luft gibt es auch. Und Sie denken bitte daran, für alle Fälle eine Maske mitzubringen.

Die ersten Helfer sind angekommen und der Countdown läuft. Ich freue mich sehr auf mein Fest! UND: Es gibt Live-Musik. Spanische Gitarren- und Pianomusik werden gespielt.

 

 

Auf Ihren Besuch freut sich

Elke Maria Koßmann

SEHR WICHTIGER HINWEIS: BITTE ANMELDEN !

Was nicht im Newsletter steht: Die Anzahl der Gäste ist corona-bedingt begrenzt. Bitte unbedingt über „Tafeltermine“ anmelden, wenn Sie kommen wollen. Vielen Dank!

Newsletter

Liebe Freundinnen und Freunde der EMK-Gästetafel,

 

zehn Jahre EMK Gästetafel! Wenn ich zurückblicke, wirken diese Jahre für mich wie ein Wunder. Nach meinem Start am 20. September 2010 in Berlin gab es mehrere Presseberichte über mich und dann eine große Reportage in der Zeitschrift chrismon. Die Resonanz war großartig. Meine Gästetafeln waren ausgebucht, und die Menschen an meinem Tisch fühlten sich sichtlich wohl.

Und doch plante ich zu diesem Zeitpunkt bereits meinen Umzug hinaus aufs Land. Nach Oderberg im Barnim wollte ich ziehen. Zusammen mit einem Geschäftspartner sollte dort ein Haus mit Gästezimmern und meiner Tafel entstehen. Doch dann kam alles ganz anders. Die Fertigstellung verzögerte sich mehrfach, und mitten im Umzug entschied ich, aus dem Projekt auszusteigen.

Jetzt saß ich zwischen allen Stühlen. Die Wohnung in Berlin war gekündigt, das neue Projekt zerstoben. Was dann kam, war ein riesiger Kraftakt. Große Unterstützung erhielt ich dabei auch von Menschen aus der Region Barnim, die ich heute Freundinnen und Freunde nennen kann.

Eine Heimat auf Zeit fand ich schließlich in einem kleinen Haus in Gabow bei Bad Freienwalde. Als die Anspannung von mir abgefallen war, wurde ich erst einmal sehr krank. Doch ich gab nicht auf, und viele Berliner Gäste blieben mir und meiner Gästetafel treu.

Seit gut drei Jahren wohne ich nun in Bölkendorf, im südlichsten Zipfel der Uckermark. Auch dieses Domizil habe ich Gästen zu verdanken, die schon Jahre zu mir kommen. Inzwischen kommen viele meiner Gäste aus Angermünde und Umgebung. Meine Tafel hat sich herumgesprochen.

Das alles muss doch gefeiert werden!

In Corona-Zeiten ist dies keine leichte Entscheidung. Die Idee trage ich schon sehr lange in mir, und seit einigen Wochen gibt es einen vorsichtigen Hinweis auf meiner Webseite „Save the date“…

Vieles in meiner Planung für diesen Festtag ist vom Wetter abhängig. Ein Blick auf die Vorhersage für die kommende Woche macht Mut. Ich will es wagen! Und so lade ich Sie und Euch zum Büfett am

Sonntag, 20. September 2020 von 11:00 bis 15:00 Uhr in Bölkendorf.

Der Tisch wird gedeckt mit allem, was mir schmeckt und was in der Erntezeit machbar ist: Suppe, Salat, Gemüse, Brot und Aufstrich. Für Carnivoren gibt es Geschmortes vom Wildschein und Kalb (nicht aus der Kälbermast!). Ein Fass Landbier aus dem Barnimer Brauhaus und ausgesuchte Weine der Weinhandlung Soyeaux sind geordert, und vielleicht klappt es auch noch mit der Live-Musik.

Der Preis? Nein, diesmal gibt es keinen Preis. Und bitte auch keine Geschenke. Eine befreundete Künstlerin hat mir eine wunderschöne Spendenbox gebaut. Wer mag, möge diese Box füttern.

Ach ja: Corona. Es wird eine Liste ausliegen, in die alle Gäste bitte ihre Kontaktdaten eintragen. Die Liste bleibt unter Verschluss und wird nach vier Wochen entsorgt – stilecht im Holzofen. Ich hoffe auf einen regenfreien Tag, so dass wir auch draußen sein können. Falls es doch regnet, stehen drei größere Räume zur Verfügung, alle mit Tür nach draußen. Und Sie haben ja ihre Maske dabei.

Falls Sie aus Berlin mit dem Zug anreisen: An den September-Wochenenden bietet der VBB ein „Mehrwertticket“ an: Ein Einzelabo für Berlin gilt an allen vier Samstagen und Sonntagen als Brandenburg-Ticket für fünf Personen. Und ein Einzelticket wie Berlin AB gilt an diesen Tagen als Tagesticket für ganz Brandenburg. Damit lohnt sich ein Ausflug in die Uckermark doppelt.

Falls Sie das Wochenende 19./20. September für einen Kurzurlaub in der Uckermark nutzen wollen: Ich habe im Nachbarort Parstein preiswerte Zimmer reserviert. Sprechen Sie mich gerne an.

 

Auf Ihren Besuch freut sich

Elke Maria Koßmann

Das Fest…

… wird gefeiert! Mehr Infos gibt es unter „Tafeltermine“

10 Jahre EMK Gästetafel

 

Hundstage

Ich weiß gar nicht, wen ich mehr bewundere: die Menschen, die sich bei der Hitze aufmachen, um bei mir zu essen oder mich selbst, die tapfer versucht, alles trotz Hitze zu bewältigen. Im Augenblick genieße ich meine erste Pause. Seit 6 Uhr bin ich in der Küche. Himbeersorbet und Vanilleeis sind fertig, die Pfirsiche für das Dessert geschmort und Baguettes gebacken. Jetzt noch die kalte Suppe anrühren und den Salat vorbereiten, dann dürfte es geschafft sein.

10 Jahre EMK Gästetafel

Sonntag, 20. September 2020

SAVE THE DATE !

Linsen – Wachteleier – Wildkräuter

Überlegungen zu Wildschwein

Überall wird in den letzten Wochen von der Angst vor der gefährlichen Wildschweinpest berichtet. Es ist wirklich ein Drama, vor allem für die armen Tiere. Im Gespräch mit einem Jäger erfuhr ich dieser Tage, dass das Virus vor allem durch LKW’s verbreitet wird…

Es gibt reichlich Wildschweine in Deutschland, nicht nur bei uns. Ich bin schon lange auf der Suche nach gutem Schweinefleisch. Ein ganzes oder halbes Schwein zu kaufen, ist nicht so schwierig. Aber auch für mich viel zu viel. Da liegt es nahe, auf Wildschwein zurückzugreifen. Und die Probeessen in den letzten Wochen haben gezeigt, wie köstlich dieses Fleisch ist. Keine Spur vom „hautgôut“, vom strengen Geschmack. Den gab es noch in Zeiten, als es keine ausreichende Kühlung gab oder das Fleisch zu lang in seiner Decke hing.

Fortsetzung folgt.

Auf geht’s

Das letzte Quartal 2019 war vielfältig. 3 große Menüs in der Eisschmiede in Pinnow, Weihnachtsbäckerei und Verkauf meiner Produkte. Alle Konfitüren und Marmeladen des Sommers sind verkauft. Meine Stollen waren beliebt. In diesem Jahr habe ich 30 Stück gebacken und nur einen einzigen für mich behalten. Der Orangenwein war gefragt und das letzte Weihnachtsmenü für 12 Gäste fand am 20. Dezember statt. Da kamen die Weihnachtstage gerade recht, um eine Pause einzulegen.

Auf Grund der regen Nachfrage werden nun die nächsten Menüs geplant. Im Januar steht Wildschwein auf dem Menü-Plan, im Februar köstliche schwarze Wintertrüffel (tuber melanosporum) aus dem Perigord und im März erneut ein Menü mit Orangen.

Und die erste „echte Marmelade“ wird produziert. Wie immer sind Pomeranzen die ersten Früchte meiner Saison. Aus den bitteren runden Kugeln entsteht eine herrlich bitter-süße Orangenmarmelade. Eine echte Marmelade ist sie deshalb, weil offiziell nur als Marmelade gilt, was aus Zitrusfrüchten hergestellt wird. Also – ran an die Früchte!

Vorbereitungen für das erste Herbstmenü in Pinnow

Ein großes Essen für 25 Gäste erfordert viel Organisation. Ich verwende keine Fertigprodukte und muss somit viel vorbereiten.

Zum Beispiel Gemüsebrühe:

Ansatz mit frischem Bio-Gemüse

Alles hinein in die Slow-Cooker

ergab 10 Liter Gemüsefond- mein „Fastfood“

 

 

Dann die Cannelloni. Auch bei mir sind es Röhrennudeln, aber in einer besonderen Form. Ich knete einen Pastateig und rolle ihn dünn aus. Der Kürbis wird mit Zwiebeln sanft geschmort bis er weich ist. Geriebener Parmesan hinzu, einige Gewürze und dann damit die Cannelloni füllen. Das Ergebnis:

Die ersten 10 Stück sind fertig und eingefroren

500 Gramm Mehl, 6 Eier, 400 Gramm Kürbis ergeben 10 Cannelloni. 20 Stück liegen inzwischen auf Eis. Heute noch einmal 10 Stück, dann ist auch der Pasta-Gang vorbereitet.